Nach unserem Abendessen (Restaurant 88, finest Asian Food) machten wir uns in Richtung Cuba Street zum wöchentlichen Wellington Night Market auf. Dort stehen in einem schmalen Durchgang von der Cuba zur Victoria Street (Left Bank) jede Menge Buden mit internationalem Essen.
Die Geschichte wird eindeutig von Asiaten dominiert. Während wir in Deutschland hauptsächlich von Vietnamesen (zumindest in Berlin) bekocht werden, ist hier deutlich mehr Bandbreite vorhanden. Von Japan bis Malaysia, von Indien bis Indonesien wird dort gekocht. Kleine Mahlzeiten (und Preise) alles auf die Hand.
Ein Japaner zauberte (sehr grazil) kleine Pfannkuchen, die mit Gemüse und Oktopus gefüllt waren. Richtige Kunstwerke zum Essen.
Europa ist auch vertreten Poffertjes aus Holland, ein Franzose (sah aber auch recht asiatisch aus) und last but not least..Fritz Wiener (Bavarain Sasuages). Die sahen aber (Bratwurst Lamb 7 NZ$) irgend wie nicht recht gültig aus. Dazu gab es als kulturellen Teil eine Opernsängerin,
die sich vor dem versammelten Publikum produzierte. Anschließend eine Band, drei Herren alle so Baujahr ..naja unser Alter, mit selbst gemachten Gitarrenmusik.
Das in der Straße angesiedelte Antiquariat hatte einen ausgezeichneten Vorrat an Büchern der neueren Geschichte. Ich stelle immer wieder fest, dass in Deutschland nur ein Bruchteil dieser Publikationen zu haben ist.
Das führt leider zu einem sehr einseitigen, verdünnten Geschichtsbild, geprägt von Guido Knopp & Co. Aber Bücher wiegen leider halt ’ne Menge. Ich hab dann von Erwerbungen abgesehen. Ganz ausgezeichneter Abend.













