Sonntag (I)

Heute ist der vierte Advent, zumindest in Deutschland. Was macht man heute in NZ?
Das Wetter ist nicht sehr schön. Der Wind hat gedreht und bläst dicke Wolken über die Bucht an unser Fenster. Drizzle. Nach dem Frühstück fahren wir (mit dem Auto) in die Stadt.

Falsch und Falsch.

Mit dem Auto Sonntags in die Stadt fahren und hoffen einen Parkplatz zu finden ist Quatsch (ist auch in der restlichen Woche so). Wir parken also das Auto bei „New World“ (Supermarkt, „Customer only!“) und laufen los. Fehler Nummer 2, wir haben bereits gefrühstückt. Es ist überall Markt. Das bedeutet hier, es gibt was zu Essen. Für das nächste Mal, Sonntags auf dem Markt frühstücken. Ist genau so multikulturell wie der „Night Market“ am Freitag.
Unser Ziel ist der Underground Market. Dieser wird am Samstag und Sonntag in einer (dann geschlossenen) Tiefgarage (Undercover on Jervois Quay Wellington Waterfront) abgehalten. Hier gibt es von Kunst bis Kitsch alles. Sehr unterhaltsam und Claudia hat sich ein kleines Ringlein gekauft. Nach zwei Stunden fanden wir auch unser Auto noch unabgeschleppt vor.

Kim & Dusty

Kim & Dusty

Nach einem Short Black (Espresso im Aro Cafe, Super!) beschlossen wir vor dem Wind und den Wolken auf die Lee Seite der Stadt zu flüchten. Das ist hier nicht sehr schwierig. Man fährt ca. 5 km über den Berg (Ohiro Road) und plötzlich scheint bei Windstille die Sonne. Lee durch den Bergrücken, draußen auf See tobt mit ca. 25 kn ablandiger Wind.
Ich habe dann den Rest des Nachmittags auf dem Rücken gelegen und in der Lyall Bay den Flugzeugen auf dem Airport beim Landen zugesehen. Zur Happy Hour sind wir dann noch ins „Maranui Cafe at Maranui Surf Life Saving Club“ auf ein Bier eingefallen. Dort spielte das Duo „Kim & Dusty“ („Once“, in Bild und Ton) ausdrücklich keine Weihnachtslieder. Unter Mitnahme von 1,25 Liter „Death from above“ (kürzlich erwähnt) aus dem „Garage Project“ findet gerade der vierte Advent mit einer (organic) Gemüsepfanne seinen Ausklang.

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