Das letzte der Woche

Mit dem DFB-Pokalfinale am vergangenen Wochenende ist sie nun angebrochen. Die graue freudlose Jahreszeit. Kein Fußball! Die Samstagnachmittage sind inhaltsleer und kommen einem irgendwie vergeudet vor. Die Aufmerksamkeit fokussiert sich langsam wieder auf alle anderen Nebensächlichkeiten des Lebens.

Der de Maizière lässt Fluggerät entwickeln und die Genossen bei der Bundeswehr haben irgendwie aus den Augen verloren, dass das Ding hier auch zum TÜV muss. Mal schauen, ob auf der nächsten ILA das Teil noch als Eye-Catcher vor dem Pavillon der Bundeswehr steht. Ein anderer Tip wäre, dass Fluggerät gleich für den Export zu entwickeln. In Nordkorea, Syrien oder im Iran sind die vielleicht nicht so pingelig mit der fehlenden deutschen Straßenzulassung. Der Euro-Hawk wäre damit eine schöne Ergänzung zu den üblichen Exportweltmeistern (Heckler & Koch, Rheinmetall usw.).
Im Bundesverteidigungsministerium gibt es (wie am Donnerstag zu erfahren war) die schöne Sitte den Minister aus kritischen und politisch gefährlichen Entscheidungen herauszuhalten. Da stellen sich doch ein paar interessante Fragen.
Sind wir noch in der NATO? Führen wir noch ein paar mehr Kriege?
Wenn der Minister das nicht kennt, hat auch die Bundesregierung und das deutsche Volk keinen Schimmer von Irgendwas. Ach so, und wenn der Euro-Hawk aus der Pipeline ist, kommt dort sofort MEADS nachgerutscht. Da sind es dann (laut FAKT) nicht mehr 500 Mio. sondern 1,2 Mrd. Aber auch dafür wird es, den Kommunikationsstrategen sei Dank,  eine Erklärung geben.

Es gibt aber auch Erfreuliches. Am Freitag fand das alljährliche Kleinfeld-Fussballturnier der Freizeitkicker von Fortuna Babelsberg statt. Der Verein konnte, Dank eines IT-Unternehmens aus Berlin, in neuen Trikots auflaufen. Damit wurde auch prompt der 2.Platz belegt.

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