MoMA

Wir gehen 150 Meter die Bedford Av. herunter und haben einen Deli, der mit wunderbaren Lachs Bagles zum Frühstück für einen gesunden Start in den Tag sorgt.
Heute morgen hat es geregnet, daher beschließen wir ins Zentrum von Manhattan zum Museum of Modern Art (MoMA) zu fahren. Wir sind, der Zeitverschiebung sei Dank, immer noch recht früh (so gegen 10:00 Uhr) auf den Beinen. Unterwegs steigen wir am Union Square noch einmal aus der Metro, es schüttet wie aus Eimern. Nach weiteren 10 Minuten Fahrt ist an der 54nd bereits wieder blauer Himmel.
Dank unseres zeitigen Erscheinens war es noch leer an den Kassen, die üblichen 25 USD pro Nase. New York ist eine teure Stadt.

Dann aber, 5 Etagen Erlebnisse!

Die fröhliche Stimmung und die damit verbundene Lautstärke erinnert mehr an den Besuch eines Warenhauses als an ein Museum. Kunst ist in Deutschland eine ernste Angelegenheit, hier wird Kunst als Erlebnis zelebriert. Schulklassen okkupieren mit ihrem Tudor, der nur unwesentlich älter als die Kinder erscheint, den Fußboden vor einem Van Gogh, zeichnen und diskutieren lautstark die Bilder. Asiaten fotografieren jedes Bild, um es sich später gegenseitig auf ihren Handys zu zeigen. Wir Deutschen sind im MoMA ebenfalls reichlich präsent. Es gibt neben alten und neuen Bildern auch eine „The Value of Good Design“ Ausstellung von Dingen des täglichen Gebrauchs. Eine ältere Amerikanerin sagte uns, dass sie hier Dinge findet, die bis vor Kurzem völlig normal zu ihrem Haushalt gehört haben.
So wird man halt älter.

Die um die Ecke befindliche 5th Avenue ist eigentlich nur Ku’damm in Groß und bereits nach 2 Blocks langweilig.

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