Escape(I) SXF

Unser Hauptstadtflughafen in Schönefeld ist immer etwas besonderes. Als Kind hatte ich den neu und riesig in Erinnerung. An einem grauen Sonntagmorgen ist es hier ziemlich schäbig. So stellt man sich Bahnhöfe an Orten vor, die vom amerikanischen Präsidenten kürzlich als Shit-Hole-Countrys bezeichnet wurden.
Asiatische Familien mit irrwitzig riesigen Gepäckstücken vor uns in der Schlange. Am Security Check eine Traube von ratlos schauenden BGS Beamten, die darüber rätseln, ob sie das Gepäckstück einer 4 Jährigen bombentechnisch untersuchen lassen müssen. Wir haben Glück,
das Terminal wurde nicht geräumt. Nach einem Blick in unsere Pässe stehen wir in einer Art
verglastem Käfig für die Ausreise aus der EU.

Jede Große Reise beginnt am Bahnhof Saarmund..

Jede Große Reise beginnt am Bahnhof Saarmund..

Den Abstand zwischen Decke und den Seitenscheiben hat man clever mit Hühnerdraht aus dem Baumarkt dicht gemacht. Die Abfertigung zieht sich in die Länge, da etliche unserer Mitmenschen weder die Dimensionierung von Handgepäck, noch die Bedeutung der Worte „ein Stück Handgepäck pro Person“ verstehen. Mit 45 Minuten Verspätung entschwinden wir aus SXF.

Insgesamt aber ein gutes Wochenende: Deniz ist frei (#FreeDeniz) und der 1. FC Magdeburg führt die Tabelle der dritten Liga an.

Grenzen & Wegezoll

Wir Wien haben verlassen und bewegen uns auf der E 59 zügig in Richtung Slowenien.

An der Grenze in Spielfeld das erste Mal Stacheldraht. Ein paar skeptisch blickende BGS-Beamte sind uns schon an der deutsch-tschechischen Grenze aufgefallen, doch diese Grenze sieht erstmals wie eine Grenze aus. Als ehemaliger DDR-Bürger weiß man wovon man redet. Aber das Verlassen der (un)vereinigten Staaten von Schengen ist ja noch recht harmlos. Nach weiteren 90 Minuten Fahrt befinden wir uns am Rand von Schengen. Der Stacheldraht hat exponentiell zugenommen, die Zäune sehen hoch und professionell aus. Überall Scheinwerfer und Kameras. Zelte mit Queues für einreisewillige Flüchtlinge (Asylanten, Asylsuchende, Geflüchtete?), von denen jedoch keine Spur. Hier haben die Zaunbauer auf jeden Fall prächtig verdient. Aber wir wollen ja raus, kein Problem.

Auf der anderen Seite stehen ca. 10 Km Autos in 3 Spuren, die den Rücksprung in unsere Galaxie probieren. Die wollen rein und das dauert.

„Wegzoll (auch Wegezoll oder Wegegeld) war eine Abgabe an den jeweiligen Grundherrn von Reisenden und Kaufleuten, damit dieser Personenkreis die Straßen und Wasserwege des Landes nutzen durfte. Wegzoll, auch durchgesetzt durch den Straßenzwang, war besonders im Mittelalter stark verbreitet und neben den Zahlungen aus dem Stapelrecht eine wichtige Einnahmequelle. Heute ist der artverwandte Begriff Maut geläufiger.“ Wikipedia

Beim Start hatte ich nur die Abgasvignette auf meiner Windschutzscheibe, nach 3 Tagen Fahrt hat sich das Sichtfeld bereits stark eingeschränkt. Als da wären
eine tschechische Vignette (10 Tage 12,50 Euro),
eine österreichische PKW Vignette („Pickerl“, 10 Tage 8,90 Euro)
und eine slowenische Vignette (ich muss ja auch wieder zurück, 1 Monat 30,00 Euro).
Die Slowenen sind für gefühlte 50 km Autobahn hier die absoluten Nehmer.
Die Kroaten haben auch ca. 30,00 Euro Maut kassiert, waren aber so freundlich mir keinen weiteren Aufkleber auf die Scheibe zu pappen.

Das sind nach 3 Tagen rund 80 Euro Wegezoll. Ich vermute, dass unser Verkehrsminister Dobrindt die Tour mal gemacht hat und seither feuchte Träume in diese Richtung hat. Der hat aber vermutlich einen Fahrer, der den Mist wieder von der Windschutzscheibe abkratzt. Ich stehe dann wieder wie ein Idiot mit dem Fön in der Hand in meiner Einfahrt.
Der ADAC-Online Shop hat das Produkt Vignettenschaber („Einfach Vignetten und Aufkleber von Autoscheiben entfernen“) für 2,25 Euro im Angebot. Das ist auf jeden Fall gelebter Realismus.

Wenn ich mir aus diesen beiden Blickwinkeln Europa ansehe, sind wir dem Mittelalter vermutlich immer noch näher als der Zukunft.

Wien (II)

Auf der Strecke in die City kamen wir an dem imposanten Bauwerk des Karl-Marx Hofes vorbei. Hier standen 1934 die Geschütze in der Revolte gegen die Regierung oder besser Diktatur des Austrofaschisten Engelbert Dollfuss und beschossen die dort wohnenden Arbeiter. Wien war (oder ist) rot, links und sehr genossenschaftlich organisiert. Wenn man den imperialen Bezirk innerhalb des Opernrings verlässt, findet man an allen Ecken Bauten der Stadt Wien oder genossenschaftlich organisierte Bauten („Höfe“ und jeder trägt einen Namen). Die Mieten sind erschwinglich, die Höfe sind gut in Schuss. Die
Wohnungen sind nicht verkäuflich und werden kommunal verwaltet. Die Kindertagesstätten sind in ausreichender Anzahl vorhanden und kostenfrei. Der Nahverkehr ist erschwinglich (Einzelkarte 2,20 Euro). Es gibt ein gut ausgebautes Netz an Radwegen durch die ganze Stadt. Wien kommt damit nach Melbourne auf Platz 2 der Großstädte mit der besten Lebensqualität weltweit.

Wien (I)

Nach meinem Besuch bei Linbit (DRBD9 mit CEO) und einem gemeinsamen (erfolgreichen) Besuch im Salon von Lena Hoschek beschlossen wir einer wichtigen wienerischen Tradition – Heurigenlokale in Neustift, Heiligenstadt, Sievering, Grinzing, Nussdorf besuchen – nachzugehen. Mit der U-Bahn Linie 4 bis zur Endstation und dann noch ein Stück mit dem Bus, landet man auf dem Kahlenberg.
Neben einer grandiosen Aussicht auf Wien konnten wir auch noch ein bisschen KnowHow aus dem Geschichte ausgraben. Der polnische König Johann III. Sobieski  hat am Kahlenberg am 12. September 1683 die Türken bei ihrer Belagerung von Wien entscheident gestört und damit verhindert, dass die Debatte über die Islamisierung des Abendlandes schon vor 400 Jahren stattfand. Die AFD hätte wahrscheinlich heute kein Wahlkampfthema mehr.

Nach einer wunderbaren Wanderung durch die Weinberge und einem sehr erbaulichen Gespräch über Bernard Montgomery („Monty“, welcher Market Garden in den Sand gesetzt hat („A Bridge to far“)) fanden wir das erste Heurigen Lokal und dann noch Eins..

Das Zeug wird immer im Viertel getrunken, dazu Schmankerl (nicht halal). Das Lokal (Nussdorf, Schübel-Auer, sehr nett)  hatte zum Glück einen Anschluß an die Tram („D-Wagen“) und die brachte uns wieder in die City und zum Hotel.

Deutschland im Rückspiegel

Da es nicht ausreichend ist, dass mir die EU bei jedem Tankstellenbesuch ein Horrorkino auf Zigarettenpackungen bieted, wird alle Jahre in Deutschland der öffentliche Raum mit den Gesichtern von Politikern (und Solchen, die es gern werden wollen) dekoriert.
Ich habe noch nie jemanden getroffen, der seine Wahlentscheidung nach Gesichtern an Laternenpfählen trifft.
Ich hoffe immer, dass die Parolen („Bildung darf nichts kosten“, Glückwunsch SPD!) keinen Rückschluss auf die Grad der Bildung der Wähler (oder der Parteien) zulassen.

Kürzlich, ich war gerade dabei meine Garage aufzuräumen, stand eine Frau mit Hund in meiner Einfahrt. Sie stellte sich als Saskia Ludwig von der CDU vor und bat mich sie zu wählen. Sie sah der Frau auf den Plakaten nur sehr entfernt ähnlich. Das unterstützt meine Theorie, dass die meisten Orte der Welt in ARTE Reportagen interessanter aussehen als in Natur. Ich war leider nicht schnell genug, um sie zu fragen wie ihre Partei mit der anstehenden Umpolung des Erdmagnetismus umgehen will. Sie war schon zur Nachbarin geeilt, um auch von ihr gewählt  zu werden.

Ein paar Tage später saßen in Babelsberg beim Italiener die Genossen Platzek und Gerber am Nebentisch. Immer wenn ich den Ex BER Aufsichtsrat Platzek sehe, wundere ich mich weshalb der in Freiheit draußen herum läuft. Beim Bezahlen der Rechnung kam ich nicht umhin den Satz „Albrecht, lass dich im Wahlkampf nicht mit dem Schulz sehen..“ vom Nebentisch zu hören.
Ja gut, dass die Sozis einen zum in die Rente schicken brauchen nach der Wahl, war doch bereits mit dem Erscheinen von Martin Schulz klar.

But, who the fuck is Albrecht Gerber?

Auf ins Land wo die Zitronen blühen..

Nach fast 20 Jahren war es mal wieder soweit. Italien.
Der jährliche Besuch in Südtirol zählt nicht, weil deutsch und annektiert.

Die Anreise ist eigentlich nur auf der A9 in Bayern so richtig interessant. Die bayrische Polizei ist dort in einer unglaublichen Präsenz vertreten. Mit allen zur Verfügung stehenden technischen Hilfsmitteln wird dort in die Autos geschaut. Es ist definitiv keine gute Idee ein schwarz-weiß gewürfeltes Geschirrhandtuch als Sonnenschutz im Auto zu tragen. Neben dem Kopfputz sollte man in Bayern auch auf die Osama-bin-Laden Maske verzichten, um den Blitzern zu entgehen.
Ob man islamische Fundamentalisten in 150 km/h schnellen Autos anhand des Körperumfanges (Sprengstoffgürtel) oder am Gesicht erkennt, wäre mal interessant zu ergründen.
Kurz vor München sind auf jeden Fall eine Menge neue Baustellen eingerichtet. Auf 6 Kilometern Schritttempo. Das reicht aus, um bei jedem vorbei  schleichenden Fahrzeug einmal das Fahndungsbuch durchzublättern.
Die Kontrollen waren auf jeden Fall gen Norden kommend ausgerichtet. Die laxe Flüchtlingspolitik der Kanzlerin lässt die Gefahr via Berlin in Richtung Bayern einsickern. Das erinnert ein wenig an die gute alte Zeit als der Limes noch die Zivilisation vor den aus Germanien kommenden Horden schützte.
Als wir kurz hinter Ingolstadt ein Panzerfahrzeug der Polizei überholten, war uns klar, dass Horst gegenüber seinen Wählern keine leeren Versprechungen macht. Ich kann nur hoffen, dass vor dem Beginn der nächsten Skisaison der internationale Terrorismus endgültig besiegt ist. Sonst wird das eine recht lange Anreise.

Ach ja, der Zustand der öffentlichen Toiletten an der Autobahn stellt eine weitere nicht zu unterschätzende Bedrohung der öffentlichen Sicherheit dar. Da werden die Herren Seehofer und Herrmann jedoch mangels Zuständigkeit wahrscheinlich abwinken.

South Island

Nach unserem Besuch in Greymouth sind wir über Hanmer Springs in den Nordosten nach Blenheim weiter gereist. Hier ein paar Bilder.

Gletscher im Doppelpack

Wir sind gestern aus Nelson kommend an der Westküste herunter in Richtung Süden gefahren. Nach ca. 250 km kamen wir in Greymouth an. Da sich hier die touristische Infrastruktur sehr schnell ausdünnt, haben wir in einem etwas „größeren“ Ort ein Motel genommen. Das Ding heißt „Aachen Place“ und vor der Einfahrt ist eine deutsche Fahne hochgezogen. Nach ein wenig Smalltalk fragten wir den Besitzer, wie er auf den Namen gekommen ist. Er erklärte uns, dass früher die Motels in alphabetischer Reihenfolge gelistet waren. Mit Aachen war er halt die Nummer Eins, nix NRW, nix deutsch. Das war Optimierung von Suchmaschinen im Analogzeitalter.
Heute sind wir dann zu den Gletschern aufgebrochen („Kein NZ ohne Gletscher..“). Nach 170 km Fahrt über leere Straßen kommen wir am Franz-Josef Glacier an. Der übliche Touristenrummel, man kann auf einen Parkplatz fahren (alles kostenfrei) und dann eine Wanderung von ca. 1,5h bis zur Gletscherzunge (bzw. 400 m davon entfernt) unternehmen.

Ranger Bob an der Gletscherzunge

Ranger Bob an der Gletscherzunge

Der allgegenwärtige Ranger Bob gibt auf Hinweistafeln Ratschläge zum Daypack und zur Annäherung im Gelände. Das Ganze erweist sich dann als ein 8m breiter, geschotterter Weg, auf dem die gesamte Prozession von statten geht. An der Gletscherzunge drängen sich begeistert Asiaten und Amerikaner. Sie schauen sich die beständig schrumpfende Gletscherzunge, das Ergebnis ihrer Konsum- und Klimapolitik, an. Während dessen fliegen ununterbrochen Hubschrauber mit Scenic-Flights (5 Minuten 99 NZ$ pro Nase) über unsere Köpfe.

Claudia im hochalpinen Profi Outfit. Das Tuch war eine Maßnahme für bessere Sichtbarkeit bei mögliche Luftrettungen.

Claudia im hochalpinen Profi Outfit. Das Tuch war eine Maßnahme für bessere Sichtbarkeit bei einer möglichen Luftrettung.

Der Gletscher selbst kann niemanden, der schon einmal in den Alpen war, vom Hocker reißen. Witzig sind noch die Jungs und Mädels, die ausgerüstet wie zur Alpenüberquerung, den Trampelpfad benutzen.

Die haben sich an die Hinweise von Ranger Bob gehalten.

Die haben sich an die Hinweise von Ranger Bob gehalten.

Dazwischen die Jogger (die gibt es hier auch überall) und Hippies in Badelatschen. Nach 90 Minuten war dann der Spaß auch vorbei. Auf zum nächsten Gletscher. Nach 30 km erreichen wir den Fox Glacier.
Der Rest ist kurz erzählt: Parkplatz (kostenfrei), Ranger Bob, Prozession, Abbruch der Maßnahme.
Nach 200 km Rückfahrt endete der Tag dann doch noch versöhnlich mit einem ausgezeichneten Essen in Greymouth.

Stunde der toten Augen

Am 20. Mai 1945 wurde in Berlin durch Befehl des Stadtkommandanten Bersarin die Moskauer Zeit für einige Wochen eingeführt. Das führte unter anderem dazu, dass die Läden um 6 Uhr öffneten und um 16 Uhr wieder schlossen. Der Genosse Bersarin ist längst Geschichte. Hier in NZ muss aber irgend wer von der Geschichte gehört haben.
Im Allgemeinen wird hier um 9:00/10:00 geöffnet und um 17:00 (!) geschlossen. Einzige Ausnahme sind die Supermärkte.

Öffnungszeiten in der Innenstadt von Nelson, keine Ausnahme, normaler Laden

Öffnungszeiten in der Innenstadt von Nelson, keine Ausnahme, normaler Laden

Damit ist im Einzelhandel ein korrekter 8 Stunden Tag durchgesetzt. Noch befremdlicher ist die Tatsache, dass die meisten Cafès bereits um 16:30 Uhr schließen. Die Restaurants hingegen öffnen erst 17-17:30 Uhr. Um 17:00 kommt in der Stadt das komplette Leben zum Erliegen. Die Läden sind zu, die Straßen sind leer. Von einer Minute zur anderen, alles tot, alle weg.
Der Versuch, nach Rückkehr von Farewell Spit,

Farwell Spit ist eine riesige Wanderdüne am Nordende der Südinsel

Farwell Spit ist eine riesige Wanderdüne am Nordende der Südinsel

Es war dort unglaublich windig, Augen zu und die Kamera einpacken.

Es war dort unglaublich windig, Augen zu und die Kamera einpacken.

auf dem Land noch ein wenig Obst zu kaufen, scheiterte kläglich. Unser Abendessen (Pizza) haben wir vorsichtshalber bereits um 16:15 Uhr in Takaka eingenommen. In dem Laden gibt es bis 16:30 Uhr (Cafe) Pizza und ab 17:00 (Restaurant) Nudeln. Die Öffnungszeiten der Restaurants werden hier auch gern mit „17:00 – late“ angegeben. Late bedeutet aber auch hier so 22-23:00 Uhr. Essen nach 21:00 Uhr ist auch kompliziert. Die gestern erwähnten Schnapsbrenner meinten zu dem Thema: „Das sind hier alles Bauern, die gehen halt früh zu Bett..“.

A.T.F.

Alcohol

Am Samstag morgen gibt es einen interessanten Wochenmarkt in Nelson. Dort reicht die Palette des Feilgebotenen von Obst und Gemüse bis zum Schmuck. Alles eigene Herstellung (100% NZ owned und operated, ist hier sehr wichtig) und meist organic. Am Stand der Schnapp Dragon Distillery trafen wir Terry & Nigel. Zwei enthusiastische Schnapsbrenner aus der Golden Bay, Takaka. Nachdem wir uns als Deutsche geouted hatten, wurden wir (Terry war schon einmal in Ravensburg) sofort als Kenner für diese Sportart (oder besser deren Produkte) erkannt. Es gibt nur vier Brennereien in NZ, die über eine Destille verfügen. In Takaka wird vom Wodka über Rum bis zum Single Malt alles gebrannt. Die haben dort sogar ein paar Acres mit Agaven angebaut, für den eigenen Tequila. Während unseres intensiven Gespräches füllte Terry immer wieder fingerhutgroße Shooter (..lalala..) mit allem, was die Destille hergibt. War alles sehr lecker und der erste Schnaps seit Anfang Dezember. Wie bereits beim Bier erwähnt, ist das hier sauteuer. Eine 0.7 Absolut kostet im Laden 35 NZ$. Cheers!

Das Zeug ist nicht nur teuer, sonder darf auch nur unter der heimischen Zudecke getrunken werden..

Das Zeug ist nicht nur teuer, sonder darf auch nur unter der heimischen Zudecke getrunken werden..

Tobacco

Durch die abgeschiedene Lage von NZ kann der Staat natürlich kräftig Einfluss auf die Volksgesundheit nehmen. Zigarettenschmuggel ist hier augenscheinlich kein Hinderungsgrund für einen sanktionierten, astronomischen Preis für Fluppen. In einem Zeitungsartikel lasen wir heute, dass der Preis für billige Zigaretten jetzt bei ca. 20 NZ$ pro Packung liegt. Die 30 Gramm Packung Tabak zum Selbermachen kostet ca. 40 NZ$. Was das Rauchen angeht, herrscht hier quasi Prohibition (Zollfreie Einfuhr seit dem 1.1. nur noch 50 Zigaretten). Durch Zufall wohnten wir dem Erwerb einer Packung Marlboro durch einen jungen deutschen Touristen bei. Im Supermarkt an der Info-Theke (muss man erst mal wissen, steht nirgendwo), den Pass vorzeigen (21 Jahre!), dann holt das Model hinter der Theke eine Schachtel des Gewünschten unter dem Tresen hervor.
Die Zeitung schrieb, dass hier einige Leute bereits 10% ihres Einkommens für das Rauchen ausgeben. Die ganze Geschichte funktioniert auch nur hier am Ende der Welt.

Heute in der Zeitung gefunden..

Heute in der Zeitung gefunden..

Firearms

Im Gegensatz zu unseren französischen Nachbarn, ist hier von dem Thema zum Glück nichts zu hören. Wir sollten uns in Europa aber mal fragen, wo die Irren alle ihre Waffen und den Sprengstoff her haben. Dank europäischer, amerikanischer und russischer „Entwicklungshilfe“ gibt es im Nahen Osten und in Afrika bereits ein Überangebot (ohne Witz, hab ich gelesen) an Handfeuerwaffen, welches den Wiederverkaufswert gebrauchter (besonders der alten AK-47) Waffen immer weiter verfallen lässt. Leider sind die Opfer immer wieder die Falschen.

Frau Puppendoktor Pille mit der großen, klugen Brille entfernt die gröbsten Schreibfehler..

Frau Puppendoktor Pille mit der großen, klugen Brille entfernt die gröbsten Schreibfehler..